Strandkrabbe

Strandkrabbe

Die Gemeine Strandkrabbe (Norwegisch: strandkrabbe) ist in der Gezeitenzone norwegischer Gewässer die häufigste Krabbenart. Die Strandkrabbe ist hinsichtlich ihrer Ernährungsgewohnheiten und körperlichen Eigenschaften sehr anpassungsfähig, und überlebt in vielen Umgebungen.

Saison

April bis September

Größe

Männliche Krabben bis zu 86 mm Panzerdurchmesser, Weibchen bis zu 70 mm

Farbe

Die Farbe der Strandkrabbe ist abhängig vom Alter und von der vergangenen Zeit, seit der letzten Häutung. Bei regelmäßigem Hautwechsel ist die Oberseite des Körpers meist Dunkelgrün und übergeht an der helleren Körperunterseite in ein mattes Gelb. Je länger die Strandkrabbe ohne eine Häutung auskommt, desto eher färbt sich die Oberseite ins Bräunliche und die Unterseite tiefrot.

Hätten Sie's gewusst...?

Strandkrabben paaren sich nur beim Schalenwechsel. Das Männchen klettert auf das Weibchen und bleibt dort sitzen, bis das Weibchen die Schale gewechselt hat. Das Weibchen bewahrt das Sperma im Körper auf, bis sie die Eier produziert.

Vorkommen

Die Gemeine Strandkrabbe ist in ganz Europa verbreitet. Sie fühlt sich in einer Tiefe von 0 bis 6 m wohl, vorzugsweise auf hartem Grund, und überlebt Temperaturen von 0 bis 30°C sowie einen Salzgehalt von 4 bis 52 ‰. Aufgrund dieser Anpassungsfähigkeit ist sie in vielen verschiedenen Biotopen anzutreffen. An Plätzen mit geringem Gezeitenunterschied hält sie sich am Uferrand auf. Fangmethoden In Norwegen wird die Strandkrabbe wenig verwendet, obwohl es sogar Quellen aus dem 18. Jahrhundert gibt, die bereits den Fang "von kleinen Krabben" mit Körben erwähnen. In anderen Teilen Europas gilt sie als Delikatesse, insbesondere in Großbritannien und Frankreich ist der Strandkrabbenfang wirtschaftlich von Bedeutung.

Größe

Wenig genutzte Art. Sehr unterschiedlich erhältlich. Wird lebend verkauft.

Zubereitung

Die größten Scheren können als Fingerfood gegessen werden. Der Rogen schmeckt hervorragend. Die Strandkrabbe wird hauptsächlich für die Zubereitung von Kraftbrühen verwendet, die dadurch einen herrlichen Krabbengeschmack annehmen.