Gefleckter Seewolf

Gefleckter Seewolf

Der Gefleckte Seewolf (Norwegisch: flekksteinbit) ist an seinen dunklen, graubraunen Flecken auf hellem Grund erkennbar. Aufgrund dieser Farbzeichnung wird er mitunter auch als Leopardfisch bezeichnet. Der Seewolf ernährt sich von verschiedenen Bodentieren. Schalentiere und Stachelhäuter wie Seeigel und Seesterne gehören zu seinen Hauptnahrungsquellen. Der Gefleckte Seewolf hat eine etwas spezielle Form der Fortpflanzung: Es findet eine innere Befruchtung statt. Das Männchen bewacht die Klumpen befruchteter Eier nach dem Laichen. Die Larven sind beim Schlüpfen groß und gut entwickelt. Der Gefleckte Seewolf wächst rasch und kann bis zu 25 kg schwer werden.

Saison

Juni bis September

Größe

Länge von etwa 125 cm

Gewicht

etwa 20 kg

Farbe

Der Gefleckte Seewolf ist meist von graugrüner oder graubrauner Farbe und besitzt eine Vielzahl dunkler, unregelmäßiger Flecken auf der Rückenflosse und dem langgestreckten Körper.

Hätten Sie's gewusst...?

Der Seewolf hat einen saisonabhängigen Ernährungszyklus; im Zeitraum Oktober-Mai wechselt er die Zähne und stellt die Nahrungsaufnahme ein.

Vorkommen

Der Gefleckte Seewolf ist eine nördliche Fischart, die im arktischen Teil des Nordatlantiks verbreitet ist.

Fischfang

Der Gefleckte Seewolf wird in den nördlichen Gegenden in erheblichen Mengen gefangen. Verwendet werden Grundschleppnetze, Langleinen und Netze.

Größe

Der Seewolf galt früher als nicht verwertbar, wird aber heutzutage als ausgezeichneter Speisefisch geschätzt. Er enthält 2,5 Gewichtsprozent Fett und ist damit ein halbfetter Fisch. Von der Größe her kann er eine Länge von 125 cm und ein Gewicht von 20 kg erreichen. Der Gefleckte Seewolf ist im Handel hauptsächlich in Form von frischen Filets in der Saison von Mai bis September erhältlich. Tiefgekühlte Filets bekommt man meist das ganze Jahr über.

Zubereitung

Der Gefleckte Seewolf ist ein hervorragender Speisefisch. Das Fleisch ist fest und aromatisch, mit einem eigenen, schalentierähnlichen Geschmack. Er wird gern frisch zubereitet – gebraten oder gedämpft. Aufgrund seines festen und schmackhaften Fleisches wird der Seewolf mitunter auch als Kotelettfisch bezeichnet. Bei der Zubereitung von Seewolf sollte man die Eigenschaften (Festigkeit, Textur und Reife) prüfen und die Verwendung darauf abstimmen. Ganz frisch wird er gekocht, ein etwas reiferer Fisch gebraten. Der Seewolf hat ein so festes Fleisch, dass er auch dann nicht zerfällt, wenn er in kleinere Stücke geschnitten und im Wok, auf dem Grill oder im Ofen gegart wird. Das Fleisch verträgt auch etwas mehr Hitze als viele andere Arten, ohne trocken zu werden, zugleich kann man gern mit verschiedenen Beilagen und Gewürzen experimentieren. Der Seewolf eignet sich auch gut zum Frittieren in Panade oder Ei sowie für die Herstellung von Fischfarce zum Beispiel für Fischfrikadellen.